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Comments (2)

1 Mirco Wilhelm commented Permalink

So ganz wundert mich diese Zusammenlegung nicht.

 
 
An meiner Hochschule wurde der Informatikbereich aus der Elektrotechnik heraus gegründet, wodurch auch die meisten Professoren von dort stammten. Inzwischen gab es eine Zusammenlegung mit den Design Fachbereichen, was auch zeigt das die Kooperation nicht nur auf Naturwissenschaftliche Themen reduziert werden kann.
 
 
Die theoretisch Informatik ist immer noch stark mathematiklastig, aber auch in der Praxis so nicht wirklich einsetzbar, wenn man keinen Lehrstuhl oder Beruf in der Forschung hat.
 
 
In der Realität setzen wir Wissen und Fähigkeiten aus der verschiedensten Bereichen ein um unserer Arbeit nachzugehen. Ich arbeite täglich mit Mathematikern, Physikern, Chemikern, Geologen, Geographen, etc. zusammen an IT Projekten, und jeder kann wertvolle dort erlernte Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen.

2 Hans-Peter Eckstein commented Permalink

Als gelernter Geograph kann ich Herrn Wilhelms Kommentar absolut unterschreiben.
Interdisziplinarität ist das Stichwort.
Dabei denke ich nicht nur an Geographische Informationssysteme (GIS), die mittlerweile in nahezu allen Lebensbereichen eingesetzt werden, sondern auch und gerade an die Forschung.
Es geht nicht darum Kernkompetenzen einzelner Fachrichtungen "auszuknipsen", sondern das beste aus allem zusammenzubringen.
Man wird sehen, wie sich das gerade an der Uni Stuttgart weiterentwickelt, die immer noch einen Ruf zu verlieren hat - mehr denn je, wenn man ihre Entwicklung als (Technische) Hochschule über die Jahrzehnte beobachtet.
Die Gefahr sehe ich nicht in der Suche (und Findung) von evtl. Synergien sondern in der Ausdünnung des Studienangebotes an sich.

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