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Comments (5)

1 Martin Hiegl commented Permalink

Ich denke wir sind hier noch sehr am Anfang der Entwicklung, auch wenn Email zu den älteren Anwendungend es Internets gehört. Im Zuge der digitalen Signatur und der damit einhergehenden Rechtswirksamkeit als Schriftform (oder wahrescheinlich anders benannt) einer Email wird sich da nochmal einiges verändern. Spätestens wenn Jobst Eckardt dann per Email mit den Behörden kommuniziert, wird er auch im privaten Umfeld über über ein anständiges E-Mail Management froh sein. Für Unternehmen sollte das schon selbstverständlich sein - nicht mehr nur um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, sondern um nicht mehr im Nachteil zu sein.

2 Stefan Pfeiffer commented Permalink

siehe auch die Postings von Sebastian Koll und Dr. Ulrich Kampffmeyer auf Xing >> https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=17651217;articleid=17651217

3 Stefan Pfeiffer commented Permalink

Die Diskussion geht weiter auf Xing. Jens Bücking: "Ich halte den Computerwoche-Artikel für unverantwortlich." >>> https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=17651217;articleid=17676546#17676546

4 Stefan Pfeiffer commented Permalink

Hier nun mein Vortrag vom heutigen Tag auf der Computerwoche ECM Konferenz (11.2.2009), der aktuell zu dieser Diskussion Stellung nimmt. Danke auch an alle Teilnehmer der anschliessenden Diskussionsrunde, die extrem interessant, kurzweilig und rede war.

 
Computerwoche #ECM Konferenz, 11.2.2009 - Präsentation auf Slideshare: "Keine Angst vor Compliance" - aber ...
 
http://www.slideshare.net/Stefan63/ibm-spf-cw-ecm-konferenz-2009-e-mail-management

5 Stefan Pfeiffer commented Permalink

Lieber Bernhard, lieber Jobst,

 
ganz kurz zu später Stunde in Kürze und Würze (mehr - wenn nötig -.zu besserer Tageszeit):
 
1. Der eingereichte Artikel war wohl inhaltlich anders. Hier eine klare "Ehrenerklärung". Hier sind offensichtlich Dinge im redaktionellen Prozess verändert worden. Ich bin - natürlich - vom gedruckten Artikel ausgegangen und habe diesen zitiert - absolut korrekterweise davon ausgehend, dass der "genehmigt" ist.
 
2. Ob ich (Unternehmen) E-Mails wie archiviere, ist eine Entscheidung des Risiko Managements. Wenn ich (Unternehmen) das Risiko eingehe (trotz Steuerecht, Handelsrecht etc.), E-Mails nicht oder nur beschränkt zu archivieren, sollte das eine bewusste, durchdachte Entscheidung sein. Ich KANN durchaus entscheiden, nicht zu archivieren.
 
3. Die Frage, ob es für den Bäcker um die Ecke wichtig ist, ist im ursprünglichen Artikel - in welcher Version auch immer - nicht diskutiert worden. Falls ich hier falsch liege, entschuldige ich mich im Voraus und bitte dies zu korrigieren. Nochmals: Ich als Unternehmer/Unternehmen muss das Risiko bewerten.
 
4. Alle Anbieter von E-Mail Management und E-Mail Archivierung über einen Kamm zu scheren, halte ich weiterhin für fragwürdig: Ich zitiere nach gedruckter Version: "Die Compliance-Hinweise der Anbieter entspringen oft dem wirtschaftlichen Eigeninteresse." Mir zur Verfügung gestellte Originalbversion durch Zöller & Partner: "Wer den Einsatz einer E-Mail-Archivierungs-Lösung plant, sollte sich nicht durch Aussagen zu Rechtsanforderungen verunsichern lassen, die sich häufig aus eigen-wirtschaftlichem Interesse von Anbietern formulieren, für die es objektiv betrachtet keine Rechtsgrundlage gibt.".
 
Hier fehlt in beiden Versionen MINDESTENS ein "EINIGER ANBIETER". Bitte nicht alle Anbieter und deren Herangehensweise und "Bewerbung" des Themas gleich bewerten. Es soll auch Berater geben, die mit gewissen Themen eher nach dem Motto "Sau durch das Dorf treiben" umgehen. Differenzierung ist in beiden Fällen gefragt.
 
Um heute Abend gegen Mitternacht zum Ende zu kommen: Ich schätze Jobst Eckhardt und die MItarbeiter der Firma Zöller & Partner als kompetente und valide "Player" im deutschen ECM-Markt - genauso wie ich Ulrich Kampffmeyer schätze. Diese Wertschätzung heisst aber nicht, dass ich mit Zöller & Partner (und anderen) in bestimmten Fragen einer Meinung bin.
 
Im Falle E-Mail Management und bei besagtem Artikel gab es zwei Punkte, in denen ich anderer Meinung war. Der Punkt 1 (Compliance gilt nur für wenige) ist durch einen unglücklichen Redaktionsprozess entstanden. Kritikpunkt 2 (alle Anbieter bitte nicht über einen Kamm scheren) bleibt bestehen. Im generellen Ansatz E-Mail Management als notwendigen Teil des generellen Informations Managements zu sehen, stimmen wir - Jobst und ich - vollkommen überein.
 
Vereinzelte Punkten rund um E-Mail Management mögen also neben den Themen Konsolidierung des Marktes und Bewertung mancher Anbieter prominente Beispiele sein. wo ich nicht mit Bernhard, Jobst und den Kollegen einer Meinung bin. Übrigens bin ich auch nicht mit Ulrich Kampffmeyer immer einer Meinung ...
 
Lasst uns alle diese Verquickung teilweise unglücklicher Umstände als Chance sehen, um das Thema Compliance und E-Mail Management losgelöst von persönlichen Dingen fachlich und sachlich kontrovers zu diskutieren.
 
Gute Nacht
 
Stefan Pfeiffer
 
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;wsa=28371334.b9ea54;articleid=18493786;id=17651217#18493786

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