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1 Thorsten Zoerner commented Trackback

Einfach etwas Technik darauf legen und schon wird gut...

 
Die ist ein Urteil, mit welchem ich in den letzten Tagen sehr häufig konfrontiert werde, wenn es um das Thema Risikenminimierung in den Social Media geht. Es ist wahr: Technik und mehr Software hilft nicht unbedingt, aber sie kann als Werkzeug dienen. Am Beispiel des Beitrags von Oliver Nickels möchte ich einen Blick in die Werkzeugkiste werfen und diese kurz vorstellen:
 
"Fragen Sie .. Mitarbeiter die aktiv sind.."
Eine Möglichkeit hierzu ist die Social Network Analyse. Die Technologien die im Bereich Enterprise 2.0 zum Einsatz kommen haben übernehmen hierbei die "Befragung" aktiv.
 
"Netzwerke zu knüpfen und Kommunikation aufzubauen"
Versucht man dies umzusetzen wird man schnell an den Punkt kommen, dass man im Prinzip eine Kommunikation mit jedem Internetnutzer aufbauen will. Die Anzahl der Gruppen scheint unendlich, die Fan Seiten auf Facebook unüberschaubar. Man suche nur alle relevanten Linked IN Gruppen für IBMer und wird über 1000 finden. Mittels einer Affinitätsanalyse kann untersucht werden bei welchen Plattformen ein Einstieg am erfolgsversprechendsten ist. Die Kommunikationsthemen ergeben sich durch eine sogenannte Cluster Analyse (Textmining) im Nachgang.
 
"Blogs Ihrer Wettbewerber"
Eine Faszination an SocialMedia ist die Art wie bei Kunden eine Substituion stattfindet. Ist Twitter ein Ersatz für E-Mail? Kann Sametime ein Lotus Notes ersetzen? - Mit Sicherheit nicht, aber in den SocialMedia schildern Anwender welche Aufgaben diesen Tools übertragen wird. Mittels einer Trendanalyse lassen sich Veränderungen hier identifizieren und komplexe "Wettbewerbssituationen" frühzeitig erkennen. Ein Beispiel: Hätte vor einigen Jahren jemand gedacht, dass Google im Wettbewerb mit Verlagen steht?
 
"nicht im Dschungel verirren"
Wo lohnt es sich über meine Marke und meine Produkte in eine Diskussion einzusteigen? Auch hier werden Ziele mit Affinitäten gegenübergestellt - auch eine Leistung die Textanalyse heute erledigt.
 
Am besten fällt mir im verlinkten Beitrag auch der letzte Punkt "es geht um Dialog - Aktiven Dialog". Diesen aufzubauen braucht etwas Zeit und Vertrauen - ein Vertrauen welches, so schwer es klingt, die Zahlen aus den Einzelanalysen von oben bringt.
 
Alle diese Punkte klingen nun wieder sehr stark nach Technik - sind auch in einem Blogpost nur sehr schwer zu beschreiben. Aus meiner Erfahrung befinden sich Unternehmen auch in den unterschiedlichsten Ausgangssituationen. Daher meine Empfehlung das Briefing zu Chancen und Risiken der Markenführung in den Social Media ( https://www-950.ibm.com/blogs/thorsten_zoerner/entry/briefing_zu_corporate_brand_und_reputation_management3 ) in Anspruch zu nehmen.
 
 
 
 
 
 

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