Integrierte Gesundheitsversorgung
Umfassender Datenaustausch im Gesundheitswesen – erstmals in Österreich

Neue Technologien wie Social Software machen Zusammenarbeit zu einem wichtigen Faktor in den meisten Bereichen unseres Lebens. Dies wird für viele Unternehmen zu einer Öffnung führen müssen. Auch für den Gesundheitsbereich wird Kollaboration essentiell werden, wie die IBM Studie „Government 2020“(US) gezeigt hat.
Unsere Lösung: Integrierte Gesundheitsversorgung
Mit der Integrierten Gesundheitsversorgung bietet IBM Österreich gemeinsam mit Systema und Gruber ÄDV erstmals eine technische Infrastruktur für eine enge und umfassende Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten, Spitälern sowie Pflegeorganisationen an. Der Kern dieser Lösung ist ein auf offenen Standards basierender Datenspeicher (Repository) für sämtliche Patienteninformationen. Auf diesen können alle dazu berechtigten Personen und Institutionen zugreifen.
Alle in dieser Lösung verwendeten Komponenten entsprechen den internationalen IHE Standards (Integrating the Healthcare Enterprise). Dies bietet für Kunden eine hohe Investitionssicherheit.
Obwohl noch keine Entscheidung für eine österreichweite Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte getroffen wurde, gibt es bereits viele Anwendungsgebiete für eine integrierte Gesundheitsversorgung. Gesundheitsdiensteanbieter können also schon jetzt von den Vorteilen eines gemeinsamen Repositories profitieren, beispielsweise vom erhöhten Potenzial an Einsparungen.
Die wesentlichen Komponenten der Integrierten Gesundheitsvorsorge sind:
- Healthcare Information Exchange (HIE) von IBM
- Grid Medical Archive Solution (GMAS), eine hochverfügbare Speicherinfrastrukturlösung von IBM
- Content Manager Offering (CMO) von IBM
- Master Patienten Index (eMPI) von Initiate Systems
- medical process assitant (mpa) von Systema
- Arzt Software (PCPO) von Gruber ÄDV
Ein Szenario
Ein Patient kommt mit Knieschmerzen zum Hausarzt, dieser überweist ihn zum Radiologen. Der Befund und das Röntgenbild werden vom Radiologen im gemeinsamen Repository abgelegt.
Patient und Hausarzt können darauf zugreifen und die Behandlung besprechen. Der Hausarzt überweist den Patienten in ein Spital. Die dortige Knieambulanz greift ebenfalls auf das Repository zu und begutachtet den Befund und das Röngtenbild. Nach erfolgter Behandlung speichert die Knieambulanz den vidierten Arztbrief im Repository ab, und überweist den Patienten wieder zur Nachbehandlung an den Hausarzt.
Diesem stehen nun alle Dokumente des Krankheitsverlaufs zur Verfügung, womit er den Patienten bestmöglich bis zur Genesung begleiten kann.
